Lurcher -
Yoma sabina
Der Lurcher-Schmetterling (Yoma sabina),
auch bekannt als Mangrove-Schmetterling, gehört
zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist in
Südostasien und Australasien weit verbreitet und zeichnet sich
durch seine markante Flügelstruktur und Färbung aus. Hier ist eine
detaillierte Beschreibung:
Aussehen
- Flügelspannweite: Etwa 65–80 mm.
- Vorderflügel: Die Vorderflügel sind dreieckig
und leicht gebogen. Sie zeigen eine kontrastreiche Musterung mit
einer Basisfarbe, die oft hellbraun oder orange ist. Darüber
liegen dunklere braune bis schwarze Bänder und Flecken, die dem
Schmetterling eine tarnende Wirkung verleihen.
- Hinterflügel: Die Hinterflügel sind
abgerundet und haben eine ähnliche Farbgebung wie die
Vorderflügel, jedoch mit weniger auffälligen Markierungen.
- Untere Flügelseite: Die Unterseite der Flügel
ist in helleren Beige- und Brauntönen gehalten, was dem
Schmetterling in ruhender Position eine hervorragende Tarnung
auf Baumrinden oder Blättern bietet.
Lebensraum
Der Lurcher bevorzugt Mangrovenwälder,
Feuchtgebiete und Waldränder, besonders in der Nähe von
Wasserquellen. Seine Verbreitung erstreckt sich über Länder wie
Indien, Indonesien, Malaysia, Papua-Neuguinea und den Norden
Australiens.
Verhalten
- Flugstil: Der Lurcher fliegt in einem
kräftigen, direkten Stil, oft knapp über dem Boden oder den
Mangroven.
- Ruhen: In der Ruheposition klappt er seine
Flügel zusammen, wobei die tarnende Unterseite sichtbar wird.
- Nahrung: Die Falter ernähren sich von Nektar
aus einer Vielzahl von Blütenpflanzen, bevorzugen jedoch oft
Mangrovenblüten.
Lebenszyklus
- Ei: Die Eier sind kugelförmig und leicht
grünlich.
- Raupe: Die Raupen sind dunkelgrün mit
weißlichen Streifen und Dornen. Sie ernähren sich hauptsächlich
von Mangrovenpflanzen.
- Puppe: Die Puppe ist braun oder grün, oft mit
glänzenden Stellen, was sie gut an die Umgebung anpasst.
- Falter: Der erwachsene Falter schlüpft nach
etwa 10–14 Tagen.
Besondere Merkmale
- Die Fähigkeit zur Tarnung, sowohl durch die Flügelunterseiten
als auch durch die Bewegungslosigkeit in der Umgebung.
- Starke Verbindung zu Mangrovenökosystemen, was den Lurcher als
Indikatorart für den Zustand solcher Lebensräume macht.
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