Papilio lomerie
Ein Meisterwerk der Natur aus der Familie der
Schwalbenschwänze
Der Papilio lomerie, auch bekannt als
Lomer-Schwalbenschwanz, gehört zur Familie der Schwalbenschwänze (Papilionidae)
und ist eine beeindruckende Art innerhalb der Gattung Papilio.
Diese Schmetterlinge sind für ihre elegante Erscheinung und ihre
ökologischen Besonderheiten bekannt. Hier sind die spezifischen
Merkmale und Fakten über den Papilio lomerie:
Merkmale
- Flügelspannweite: Zwischen 90 und 120 mm,
wobei die Weibchen tendenziell größer sind als die Männchen.
- Flügelmusterung:
- Die Vorderflügel sind tiefschwarz mit charakteristischen
weißen oder gelblichen Flecken, die in einer Bogenlinie
verlaufen.
- Die Hinterflügel tragen auffällige "Schwänzchen", die an
Schwalbenfedern erinnern, sowie irisierende blaue und rote
Markierungen an der Basis.
- Bei manchen Populationen kann eine grünliche Schattierung
auftreten, die je nach Lichteinfall variiert.
- Körper: Schlank und schwarz, mit feinen
weißen Linien entlang des Thorax und Abdomens.
Lebensraum und Verbreitung
- Der Papilio lomerie ist in tropischen und subtropischen
Regionen beheimatet. Häufig findet man ihn in dicht bewaldeten
Gebieten, besonders in Primärwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit.
- Geografische Verbreitung: Meist in Südostasien und auf Inseln
der Indopazifik-Region, wobei einige Populationen in höheren
Lagen vorkommen.
Verhalten
- Flugverhalten: Diese Art ist ein kräftiger,
aber eleganter Flieger. Die Männchen patrouillieren oft entlang
von Flussläufen oder Lichtungen, um Weibchen anzuziehen.
- Ernährung: Die erwachsenen Falter ernähren
sich von Nektar, insbesondere von Blüten der Gattung Lantana
und Ixora.
- Larvalentwicklung:
- Die Raupen sind grünlich mit Augenfleckmustern, die
Raubtiere abschrecken sollen.
- Sie ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen der Gattung Citrus
und Zanthoxylum (Rautengewächse).
Ökologische Bedeutung
- Der Papilio lomerie spielt eine wichtige Rolle als Bestäuber
in seinem Ökosystem.
- Seine Abhängigkeit von intakten Wäldern macht ihn zu einem
Indikator für Umweltveränderungen.
Gefährdung
- Aufgrund von Lebensraumverlust durch Entwaldung und die Jagd
auf Sammlerstücke gilt der Papilio lomerie in einigen Regionen
als gefährdet. Naturschutzprogramme, die sich auf den Erhalt von
Lebensräumen konzentrieren, sind für den Fortbestand dieser Art
entscheidend.
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